Vollendung des Tschernobyl-Sarkophags finanziell gesichert

29.04.2015
Porträt der Bundesministerin
Hinweis: Dieser Text stammt aus dem Pressearchiv.
Veröffentlicht am:
Laufende Nummer: Nr. 095/15
Thema: Nukleare Sicherheit
Herausgeber: Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit
Leitung: Barbara Hendricks
Amtszeit: 17.12.2013 - 14.03.2018
18. Wahlperiode: 17.12.2013 - 14.03.2018
Einigung unter deutscher G7-Präsidentschaft

Einigung unter deutscher G7-Präsidentschaft

Bundesumweltministerin Barbara Hendricks hat das Ergebnis der heutigen Geberkonferenz zur Auffüllung des Tschernobyl Shelter Funds begrüßt.

"Ich bin froh und sehr erleichtert über das Ergebnis der Geberkonferenz. Es ist uns als Präsidentschaft der G7-Gruppe gelungen, zusammen mit unseren Partnern die Fertigstellung der neuen Schutzhülle für die Reaktorruine in Tschernobyl finanziell abzusichern."

"Für die G7-Staaten ist es eine Frage der Glaubwürdigkeit, bei der Hilfe zur Bewältigung der Reaktorkatastrophe in Tschernobyl und für den sicheren Einschluss der Reaktorruine voranzugehen. Der drohende Einsturz des alten Sarkophags ohne neue Schutzhülle hätte verheerende Folgen für die Umwelt. Die Zeit drängt zur Fertigstellung. Wir dürfen die Ukraine mit den Folgen dieser Katastrophe nicht alleine lassen."

Hintergrund:

Auf der Londoner Geberkonferenz verpflichteten sich die G7-Staaten und die EU-Kommission, zusätzliche 165 Millionen Euro in den Tschernobyl-Shelter Fund einzuzahlen. Weitere 15 Millionen Euro wurden von anderen Staaten zugesagt. Darüber hinaus ließen weitere Länder ihre Bereitschaft erkennen, in naher Zukunft ebenfalls Beiträge zu leisten. Die Europäische Bank für Wiederaufbau und Entwicklung (EBRD) hatte bereits im November 2014 erklärt, sich mit weiteren 350 Millionen EUR an dem Fonds zu beteiligen. Durch die neuen Finanzzusagen verringert sich die Finanzierungslücke des Fonds von 615 auf 85 Millionen Euro. Die heute zugesagten Beiträgen der Staatengemeinschaft ermöglichen eine unverzügliche Fortsetzung der Arbeiten zur Fertigstellung des Sarkophags. Gleichwohl werden die Bemühungen zur Deckung des noch fehlenden Betrags fortgesetzt.

29.04.2015 | Pressemitteilung Nr. 095/15 | Nukleare Sicherheit
https://www.bmuv.de/PM6014
  • Fotogalerie Videogalerie

    Mediathek

    Das Ministerium in Bildern

  • Fotogalerie Videogalerie Interviews

    Online-Tagebuch

    Aus der täglichen Arbeit des Ministeriums

  • Newsletter

    Newsletter

    Meldungen per E-Mail empfangen

Wege zum Dialog

Gute Politik für Umweltschutz und Verbraucherschutz gelingt, wenn sie gemeinsam gestaltet wird. Schreiben Sie uns oder beteiligen Sie sich an unseren Dialogangeboten.