Klärschlamm

Statistiken

Insgesamt fielen 2017 circa 1,7 Millionen Tonnen Klärschlamm (Trockenmasse) aus kommunalen Abwasserbehandlungsanlagen in Deutschland an, von denen 309.800 Tonnen (Trockenmasse) als Dünger in der Landwirtschaft verwertet wurden (18,1 Prozent). Bei Maßnahmen des Landschaftsbaus wurden 172.000 Tonnen (Trockenmasse) bodenbezogen eingesetzt (10 Prozent).

Mit Blick auf die im Klärschlamm enthaltenen Schadstoffe und obwohl die Schadstoffgehalte zu wichtigen Parametern zum Teil sehr deutlich zurückgegangen sind, ist der Einsatz in der Landwirtschaft – nach einer Zeit der Stagnation zwischen den Jahren 2006 und 2012 – in den letzten fünf Jahren wieder rückläufig (siehe Angaben in den nachfolgenden Abbildungen).

Entwicklung der Schwermetallgehalte in Klärschlämmen (in Milligramm pro Kilogramm Trockensubstanz)

Parameter1986 bis 19901998200620152018Reduzierung von 1986 bis 2018
auf (in Prozent)
Blei11363373127,124
Cadmium2,51,41,00,740,728
Chrom6249373328,145
Kupfer322289300293285,589
Nickel342725252368
Quecksilber2,31,00,60,390,417
Zink1.045835714773735,170
Stand: 06.07.2021

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