Sportgroßveranstaltungen umweltfreundlich organisieren

11.10.2022
Übergabe einer Klimakonzeptstudie an den Parlamentarischen Staatssekretär Christian Kühn, die aufzeigt, wie anspruchsvoller Klimaschutz bei einer Sportgroßveranstaltung wie der Fußball-Europameisterschaft der Herren 2024 in Deutschland (UEFA EURO 2024) organisiert werden kann. Das BMUV hat die Studie in Auftrag gegeben und über den Ressortforschungsplan finanziert. V.l.n.r.: Mex Schär (GF EURO 2024 GmbH), Jan Peter Schemmel (Sprecher der Geschäftsführung des Öko-Instituts), Christian Kühn und Markus Stenger (GF Euro 2024 GmbH)
Der Parlamentarische Staatsekretär, Christian Kühn, nahm heute eine Klimakonzeptstudie des Öko-Instituts für die Fußball-Europameisterschaft der Herren 2024 in Deutschland (UEFA EURO 2024) entgegen.

Studie zum Klimaschutz bei der Fußball-Europameisterschaft 2024 vorgelegt

Der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesumweltministerium, Christian Kühn, nahm heute eine Klimakonzeptstudie des Öko-Instituts für die Fußball-Europameisterschaft der Herren 2024 in Deutschland (UEFA EURO 2024) entgegen. Die Studie zeigt auf, wie anspruchsvoller Klimaschutz bei der UEFA EURO 2024 organisiert werden kann. Sportgroßveranstaltungen nachhaltig auszurichten, ist neben dem eigentlichen sportlichen Ereignis mehr und mehr im Interesse von Organisatoren und Ausrichtern. Das Bundesumweltministerium hatte deshalb eine Klimakonzeptstudie in Auftrag gegeben, um die Organisatoren bei der Umsetzung ihrer Ansprüche im Bereich Nachhaltigkeit zu unterstützen.

Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesumweltministerium, Christian Kühn: "Die UEFA EURO 2024 begeistert Millionen, umso wichtiger ist es, solche Großveranstaltungen auf einem hohen Umwelt- und Klimaschutzniveau durchzuführen. Die Studie des Öko-Instituts zeigt viele Möglichkeiten auf, Plastik zu vermeiden, sorgsam mit Wasser umzugehen, klimaschädliche Emissionen einzusparen, oder Stoffkreisläufe besser zu berücksichtigen, ohne die Strahlkraft des Events zu schmälern. Die UEFA EURO 2024 sollte ein Beispiel geben, was Fair Play im Umgang mit Mensch und Umwelt bedeutet."

Schon für die Bewerbung hatte der Deutsche Fußballbund (DFB) 2018 ein Nachhaltigkeitskonzept vorgelegt. Die Nachhaltigkeitsstrategie für das Turnier, die die Union der Europäischen Fußballverbände (UEFA) und der DFB als Organisatoren im März 2021 vorgestellt haben, legt einen besonderen Schwerpunkt auf die Umweltseite der Nachhaltigkeit, das Turnier soll als klimaneutrale Veranstaltung umgesetzt werden.

Die vom Öko-Institut vorgelegte "Konzept- und Machbarkeitsstudie 'klimaneutrale' UEFA EURO 2024" stellt eine Vorab-Klimabilanz für das Turnier auf, die als Basis für Maßnahmen zur Einsparung von Treibhausgasemissionen dient. Für nicht anders vermeidbare Emissionen zeigt die Studie Ansätze auf zur Kompensation bzw. zur "Klimaverantwortung", also der finanziellen Unterstützung von Initiativen mit transformierender Wirkung. Umsetzungsmaßnahmen in den Handlungsfeldern Verkehr, Energieeffizienz, Energieversorgung, Catering, Materialeinsatz und Übernachtungen sind als Checklisten gesondert aufbereitet. Die Ergebnisse sind über das Turnier hinaus als Handlungsempfehlungen zum Klimaschutz bei sportlichen Großveranstaltungen nutzbar.

11.10.2022 | Pressemitteilung Nr. 136/22 | Tourismus und Sport
https://www.bmuv.de/PM10291
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