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26.10.2022

Wettbewerb ClimaHost: Christian Kühn zeichnet Gewinnerinnen und Gewinner 2022 aus

26.10.2022 | Tourismus und Sport

Preisverleihung Wettbewerb ClimaHost

Preisverleihung Wettbewerb ClimaHost
26.10.2022 | Tourismus und Sport

Rede von Christian Kühn bei der ClimaHost-Preisverleihung

Rede von Christian Kühn bei der ClimaHost-Preisverleihung
Auf dem "Allgäuer Tourismusgipfel" in Füssen hat Christian Kühn die Gewinnerinnen und Gewinner des Klimaschutz-Wettbewerbs "ClimaHost" ausgezeichnet.

Bundesumweltministerium und Alpenkonvention verleihen Klimaschutzpreise für Alpen-Gastgeberinnen und -Gastgeber

Auf dem "Allgäuer Tourismusgipfel" in Füssen hat heute Christian Kühn, der Parlamentarische Staatssekretär im BMUV, Unterkünfte aus dem Alpenraum geehrt. Die Gewinnerinnen und Gewinner haben im Rahmen des Klimaschutz-Wettbewerbs "ClimaHost" ein besonders hohes Engagement in Sachen Klimaschutz und Nachhaltigkeit bewiesen.

Parlamentarischer Staatssekretär Christian Kühn: "In diesem Sommer haben sich die Folgen der Klimakrise gerade in den Alpen mit der dramatischen Gletscherschmelze noch einmal deutlich gezeigt. Klimaschutz und Anpassung an die Folgen der Klimakrise sind eine dauerhafte und Generationen übergreifende Gemeinschaftsaufgabe. Die Preisträger des Wettbewerbs ClimaHost haben sich dieser Aufgabe verschrieben und zeigen, wie Ökonomie und Ökologie gemeinsam zum Wohle von Klima, Natur und Mensch gewinnbringend eingesetzt werden können."

Alenka Smerkolj, Generalsekretärin der Alpenkonvention: "Der Tourismus hat die Alpen im letzten Jahrhundert stark verändert und deren Wirtschaft und Gesellschaften geprägt. ClimaHost belohnt diejenigen, die sich dafür einsetzen, einen positiven Einfluss darauf zu nehmen. Der ganzheitliche und alpenweite Ansatz des Wettbewerbs ist zentral, um den Herausforderungen des Klimawandels zu begegnen. Der Preis trägt somit zur Alpenkonvention, dem internationalen Vertrag zwischen den acht Alpenländern und der Europäischen Union zum Schutz und zur nachhaltigen Entwicklung der Alpen bei."

Die heute ausgezeichneten Unterkünfte überzeugten die internationale Jury mit verschiedenen Klimaschutzmaßnahmen, wie die Nutzung regenerativer Energiequellen für Strom und Wärme, einer vorbildlich gedämmten Gebäudehülle, Kühlungssystemen mit Grund- und Regenwasser sowie Mobilitätsangeboten, die Gäste zur Anreise mit der Bahn anreizen, und die Verwendung regionaler Bio-Produkte, teilweise aus dem eigenen Anbau.

Im Jahr 2022 gehen die Preise an folgende Unternehmen:

  • 1. Preis, Kategorie "Bestand": Naturhotel Rainer, Ratschings (Südtirol, Italien)
  • 2. Preis, Kategorie "Bestand": Biohotel Eggensberger, Füssen (Bayern, Deutschland)
  • "Preis Neubau": Sunrose 7, Bohinjska Bistrica (Gorenjska, Slowenien)
  • Sonderpreis "Local Hero": Ecohotel Primavera, Riva del Garda (Trient, Italien)
  • Sonderpreis "Denkmalschutz": Salecina Bildungs- und Ferienzentrum, Maloja (Graubünden, Schweiz)

ClimaHost ist der erste und einzige alpenweite Klimaschutzwettbewerb. Ausgezeichnet werden herausragende Klimaschutzmaßnahmen in der Hotellerie des Alpenraums. An dem internationalen Wettbewerb konnten zum zweiten Mal in Folge Beherbergungsbetriebe aus dem Alpenraum teilnehmen, die innovative und ganzheitliche Energieeffizienz- und Klimaschutzmaßnahmen umsetzen. Neben Maßnahmen wie energetische Modernisierungen oder der Einsatz innovativer Technologien, wurden beispielsweise auch eine nachhaltige Beschaffung oder die Sensibilisierung von Mitarbeitenden und Gästen für Klimaschutzbelange berücksichtigt. Wichtig für die Entscheidung der internationalen Jury war ein stimmiges Gesamtkonzept, der Innovationsgehalt der Maßnahmen sowie die Übertragbarkeit auf andere Betriebe des Alpenraums. Der ClimaHost-Wettbewerb wird durchgeführt von adelphi, einem Thinktank für Klima, Umwelt und Entwicklung in enger Kooperation mit der Alpenkonvention. Gefördert wird der Wettbewerb vom BMUV im Rahmen der Europäischen Klimaschutzinitiative (EUKI).

26.10.2022 | Pressemitteilung Nr. 143/22 | Tourismus und Sport
Gemeinsame Pressemitteilung mit der Alpenkonvention