#mobilwandel2035

Illustration von der Stadt der Zukunft Illustration von der Stadt der Zukunft

Wie kann eine umwelt- und klimafreundliche Mobilität in Zukunft aussehen? Welche Herausforderungen und Lehren ziehen wir aus der aktuellen Corona-Pandemie? Gesucht wurden Ideen mit Innovationscharakter für eine nachhaltige Mobilität im Jahr 2035. Die Bewerbungsfrist endete am 15. November 2020. Wir bedanken uns für die vielfältigen Einreichungen.

Neuigkeiten

1. Juli 2022: Abschluss der ersten Förderphase

Mit einer ganztägigen Veranstaltung in Berlin ging im Juni die erste Förderphase des Wettbewerbs "#mobilwandel2035 – Zukunftswettbewerb nachhaltige Mobilität" erfolgreich zu Ende. Nach der Begrüßung durch Bundesumweltministerin Steffi Lemke blickten alle zehn Projekte der ersten Förderphase zurück auf die in den letzten Monaten erarbeiteten Visionen und Konzepte. Am Nachmittag zeichnete der parlamentarische Staatssekretär Christian Kühn die fünf Projekte aus, die nun die Möglichkeit haben, sich auf die zweite Förderphase zu bewerben. Mit einer Podiumsdiskussion mit Vertreterinnen und Vertretern aus Wissenschaft, Politik und Zivilgesellschaft zu den Perspektiven für einen nachhaltigen Mobilitätswandel endete die Veranstaltung.

Die ausgezeichneten Projekte sind:

  • Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation (IAO, Baden-Württemberg)
  • Landeshauptstadt Schwerin (Mecklenburg-Vorpommern): "SNAcKS 2.0 – Der Schweriner Lieferverkehr der Zukunft – nachhaltig, automatisiert, kunden- und serviceorientiert"
  • Stadt Bredstedt (Schleswig-Holstein): "SMANA – Smarte Nachbarschaft für die Mobilität der Zukunft" (Bredstedt und weitere Städte/Gemeinden in Nordfriesland)
  • Universität Kassel (Hessen): "MOSACA II – Mobiles Arbeiten in wohnortnahen Satellitenbüros in Kombination mit nachhaltigen Verkehrsangeboten in Nordhessen" (mehrere Landkreise in Nordhessen)
  • Stadt Burgwedel (Niedersachsen): "mobil ans #werk gemeinsam Zukunft gestalten (#MAW)"

1. März 2022: Web-Seminarreihe gestartet

Mit insgesamt fünf Web-Seminaren beginnt ab März eine inhaltliche Begleitung des #mobilwandel2035-Wettbewerbs. Die Seminare richten sich an alle fachlich Interessierten. Die nächsten Themen sind:

•    Do, 03.03.2022, 13:00-15:00 Uhr: Arbeiten und Mobilität / Analyse und Management von Pendlerströmen im Stadt-Umland-Verbund 

•    Do, 17.03.2022, 13:00-15:00 Uhr: Urbane Logistik 

•    Do, 12.05.2022, 13:00-15:00 Uhr: Aktive Mobilität / Zufußgehen und Radfahren

•    Do, 19.05.2022, 09:00-11:00 Uhr: Multimodalität und neue Mobilitätsangebote

•    Do, 02.06.2022, 09:00-11:00 Uhr: Wertewandel und Wissensbildung / „Mobilitätswende beginnt im Kopf“

 
Durchgeführt werden die Web-Seminare von den Projektpartnern Umweltbundesamt Österreich (www.umweltbundesamt.at), ILS- Institut für Landes und Stadtentwicklungsforschung (www.ils-forschung.de), und B.A.U.M. Consult (www.baumgroup.de).
 
Interessierte können in den Einladungsverteiler aufgenommen werden. Schreiben Sie dazu an wettbewerb.mobilitaet@z-u-g.org.


28. Januar 2022: Status Calls

Zehn Monate haben die ausgewählten Projekte des Wettbewerbs #Mobilwandel2035 Zeit, ein Zielbild ihrer lokalen Vision nachhaltiger Mobilität zu entwerfen. Zur Mitte des Förderzeitraums haben sich in der letzten Januarwoche die Zuwendungsempfänger und das BMUV über den Stand der Projekte ausgetauscht. Wie sind sie bisher vorangekommen, was steht noch an und wie liegen sie im Zeitplan? Alle Vorhaben sind die ersten wichtigen Projektschritte gegangen und arbeiten kreativ mit den pandemiebedingten Herausforderungen. Präsenzveranstaltungen wurden in den digitalen Raum verlegt, neue Wege der Ansprache gefunden und Bürgerinnen und Bürger mit neuen Formaten eingebunden. Seien es Zukunftswerkstätten, Co-Working-Spaces oder Gewinnspiele: Die Ideen der Menschen vor Ort haben in allen Projekten Platz – auch in besonderen Zeiten. Das Fazit nach zehn Gesprächen ist deshalb durchweg positiv.


2. Dezember 2021: Zwischenbilanz

Zum zweiten Mal seit Beginn der ersten Förderphase trafen sich Anfang Dezember die ausgewählten Projekte zum digitalen Vernetzungsworkshop. Zeit für eine erste Zwischenbilanz: Was lief gut und wo gibt es noch Unterstützungsbedarf? Trotz erneuter Kontaktbeschränkungen und erschwerten Bedingungen unter Corona konnte eine Vielzahl an Aktivtäten im Rahmen der geförderten Projekte bereits starten. Im Vernetzungsworkshop hatten die Projekte Gelegenheit, ihre Erfahrungen dazu auszutauschen und sich gegenseitig zu unterstützen. Vor allem die Chancen und Herausforderungen für Beteiligungsformate beschäftigten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Besonders erfolgreich waren digitale Formate, wie Online-Umfragen oder digitale Pendlertagebücher, die mit überdurchschnittlich hohen Beteiligungen überraschten.


1. Oktober 2021: Projekte gestartet

Im Februar dieses Jahres konnte die Jury die Gewinnerprojekte aus 140 Bewerbern küren – nun konnten die ersten Projekte des Zukunftswettbewerbs nachhaltige Mobilität ihre Arbeit aufnehmen. Insgesamt zehn Projekte werden in den kommenden Monaten Zielbilder entwickeln: Möglichst konkret sollen die Projekte Vorstellungen entwerfen, wie in ihren jeweiligen Regionen die Mobilität im Jahre 2035 aussehen kann. In Denklaboren, Co-Working-Spaces und Workshops nähern sich die Projekte ihrem Ergebnis. Partizipation und Vernetzung sind die Eckpfeiler der jeweiligen Prozesse. Am Ende der ersten Förderphase können sich die Projekte für einen zweiten Förderzeitraum bewerben, in dem anhand des Zielbildes konkrete Maßnahmen entwickelt werden.


11. Februar 2021: Jury hat 10 beste Ideen ausgewählt

Der Wettbewerb zur Zukunft der Mobilität, #mobilwandel2035 konnte knapp 140 Bewerbungen verzeichnen – nun stehen die 10 Gewinner fest.
Knapp 140 Einreichungen: Diese beeindruckende Zahl war die Arbeitsgrundlage für die interdisziplinäre Jury unter Vorsitz von Bundesumweltministerin Svenja Schulze. Unternehmen, Hochschulen und Gebietskörperschaften entwickelten Konzepte zur Umsetzung einer nachhaltigen Mobilität vor Ort. Der Schwerpunkt lag auf Pendler- oder Wirtschaftsverkehr sowie Lösungen für den ländlichen Raum. Der Bewertungsprozess der Jury ist nun abgeschlossen, die zehn ausgewählten Projekte stehen fest. Sie können im nächsten Schritt Fördermittel erhalten, um den Weg in Richtung einer Zielbildentwicklung für 2035 zu gehen.


Über den Wettbewerb

Illustration

Die Einreichungen wurden von einer interdisziplinären Jury aus Fachexpertinnen und Fachexperten bewertet. Eine Vorstellung der Mitglieder finden Sie hier.

Wer wählt aus?

Mitgemacht

Häufig gestellte Fragen und Antworten

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