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08.07.2021

Bundesumweltministerium unterstützt solare Wärmewende

Das Projekt "SolnetPlus" wird aus der Nationalen Klimaschutzinitiative des Bundesumweltministeriums gefördert.

Schwarzelühr-Sutter überreicht Förderscheck an Projekt in Stuttgart

Das Projekt "SolnetPlus – Solare Wärmenetze als eine Lösung für den kommunalen Klimaschutz" wird aus der Nationalen Klimaschutzinitiative des Bundesumweltministeriums gefördert. Die Parlamentarische Staatssekretärin, Rita Schwarzelühr-Sutter, hat der Steinbeis Innovation gGmbH und deren Projektpartnern heute in Stuttgart einen Förderscheck über 988.000 Euro für das Verbundprojekt "SolnetPlus" übergeben.

Schwarzelühr-Sutter: "Mit der Förderung leisten wir einen wichtigen Beitrag zu unseren Klimaschutzzielen. SolnetPlus unterstützt die Wärmenetzentwicklung und damit die Wärmewende insgesamt: Wärmenetze ermöglichen es, erneuerbare Energien effizient und zukunftsfähig in lokale Wärmeversorgungssysteme zu integrieren – nicht nur für wenige Gebäude, sondern für Stadtquartiere oder sogar ganze Gemeinden. Das kann den Klimaschutz ganz wesentlich voranbringen, zudem Quartiersidentität stärken und Lebensqualität erhöhen."

Solare Wärmenetze versorgen Quartiere, Dörfer und Städte mit Wärme aus großen Solarthermieanlagen und aus anderen Wärmequellen. Im letzten Jahrzehnt begann in Deutschland eine erfolgreiche Markteinführung der Solarthermie als Erzeugungstechnologie für Wärmenetze. Ziel von SolnetPlus ist es, diese positive Entwicklung zu verstetigen und zu verstärken. Die Leistung der durch SolnetPlus initiierten Neuinstallationen von großen Solarthermieanlagen wird auf insgesamt 100 Megawatt thermisch (MWth) geschätzt. Damit können über 25 Jahre rund 600.000 Tonnen CO2-Äquivalente eingespart werden.

Das innovative Klimaschutzprojekt wird im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative (NKI) des BMU gefördert. 

08.07.2021 | Pressemitteilung Nr. 172/21 | Nationale Klimaschutzinitiative