Vorstellung der aktuellen Jugendstudie "Zukunft? Jugend fragen! 2023" im Rahmen des Jugendforums "Umwelt. Krise. Zukunft?"

31.05.2024
Publikum lauscht Vortrag im Rahmen des Jugendforums
Am 31. Mai wurde die vierte Jugendstudie "Zukunft? Jugend fragen!" des BMUV und des UBA vorgestellt. Die Veranstaltung bot jungen Teilnehmenden Raum zur Diskussion über Umwelt- und Klimathemen.

Am 31. Mai 2024 wurde die vierte, repräsentative Jugendstudie "Zukunft? Jugend fragen!" des BMUV und des Umweltbundesamtes (UBA) im Rahmen des Jugendforums "Umwelt. Krise. Zukunft?" vorgestellt. Bei der Veranstaltung wurde neben der Studienvorstellung, den Fragen der 16- bis 22-jährigen Teilnehmenden Raum gegeben und ausgewählte Aspekte der Studie sowie andere Themen aus dem Umwelt- und Klimabereich in verschiedenen Workshops vertiefend und engagiert diskutiert.

Zu Beginn der Veranstaltung wurden die Teilnehmenden von Frau Dr. Busse (Vizepräsidentin des UBA) begrüßt und zum Abschluss, nach einem erheiternden Poetry-Slam, von Staatssekretärin Dr. Rohleder verabschiedet. Das vielfältige Programm wurde maßgeblich vom Jugendprojektbeirat gestaltet und moderiert. Im Jugendprojektbeirat engagierten sich acht junge Menschen zwischen 17 und 23 Jahren, die über fast zwei Jahre hinweg ehrenamtlich an fast allen Aspekten der Studie mitwirkten. Dieses Engagement wurde von Staatssekretärin Rohleder am Ende der Veranstaltung gewürdigt. Die Ergebnisse der Studie wurden von den Teilnehmenden interessiert aufgenommen und die Veranstaltung allgemein als sehr positiv empfunden.

In der Studie selbst werden alle zwei Jahre die Einstellungen und Verhaltensweisen junger Menschen zwischen 14 und 22 Jahren im Umwelt- und Klimabereich untersucht. Die Repräsentativbefragung wurde im September 2023 durchgeführt. Dabei unterscheiden sich die Ergebnisse der Studie deutlich von vorhergehenden Befragungen. Die Unterstützung für mehr Umwelt- und Klimaschutz ist vor dem Hintergrund anderer gesellschaftlicher Herausforderungen rückläufig. Die Ergebnisse zeigen aber auch, dass Umwelt- und Klimaschutz weiterhin ein wichtiges Thema für einen großen Teil der jungen Menschen bleibt. Trotzdem verringert sich die Akzeptanz von Engagement in diesem Bereich. Als nicht aktiv genug im Umwelt- und Klimaschutz sehen drei Viertel der jungen Menschen hingegen Wirtschaft und Politik. Trotz diverser Krisen und sich verändernden Prioritäten, ist es einer großen Mehrheit der jungen Menschen weiterhin wichtig, in einer Demokratie zu leben. Eine große Mehrheit findet es außerdem wichtig, dass es die Europäische Union gibt.

Die finale gelayoutete Studie wird zeitnah erscheinen. Die Textversion der Studie ist jetzt schon auf den Seiten des UBA abrufbar. 

31.05.2024 | Meldung Bildung

Weitere Informationen

https://www.bmuv.de/ME11063

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