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10.03.2021

Stromspiegel 2021 zeigt großes Sparpotenzial beim Stromverbrauch privater Haushalte

Hinweis: Dieser Text stammt aus dem Pressearchiv.

Veröffentlicht am: 10.03.2021

Laufende Nummer: Nr. 040/21

Thema: Energieeffizienz

Herausgeber: Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit

Leitung: Svenja Schulze

Amtszeit: 14.03.2018 - 08.12.2021

19. Wahlperiode: 14.03.2018 - 08.12.2021

Für den Stromspiegel 2021 wurden über 290.000 Verbrauchsdaten aus ganz Deutschland ausgewertet.

Das Bundesumweltministerium veröffentlicht heute im Rahmen seiner Online-Klimaschutzberatung den Stromspiegel 2021. Anhand regelmäßig aktualisierter Vergleichswerte können Mieterinnen und Mieter und Eigentümerinnen und Eigentümer ihren eigenen Stromverbrauch bewerten und Tipps zum Stromsparen erhalten. Das reduziert klimaschädliche CO2-Emissionen und schont den Geldbeutel. Für den Stromspiegel wurden über 290.000 Verbrauchsdaten aus ganz Deutschland ausgewertet.

Die aktuelle Auswertung zeigt: Private Haushalte können bundesweit etwa 15 Millionen Tonnen CO2 jährlich vermeiden und rund 10 Milliarden Euro einsparen, wenn sie ihren Stromverbrauch bewusst senken. Für einen durchschnittlichen Zweipersonenhaushalt in einem Mehrfamilienhaus liegt die mögliche Ersparnis bei 320 Euro und 470 Kilogramm CO2 pro Jahr.

Wer sich mit dem eigenen Stromverbrauch auseinandersetzt, kann sehr einfach dazu beitragen, mit Energiesparen das Klima langfristig zu schonen. Der Stromspiegel hilft Verbraucherinnen und Verbrauchern dabei festzustellen, wie groß ihr ganz persönliches Stromspar-Potenzial ist.

Abhängig von der Personenzahl, der Art der Warmwasserbereitung und des Gebäudes fällt das Sparpotenzial beim Stromverbrauch unterschiedlich aus. Welche konkreten Möglichkeiten Verbraucher fürs Stromsparen haben, zeigt www.stromspiegel.de.

Der Stromspiegel 2021 wurde durch die gemeinnützige Beratungsgesellschaft co2online erarbeitet und wird von einem breiten Bündnis von Verbraucherorganisationen, Wirtschaftsverbänden, Energieagenturen und Forschungseinrichtungen unterstützt.

10.03.2021 | Pressemitteilung Nr. 040/21 | Energieeffizienz