Bedeutung und Implementierung von "Störungen" für den Erhalt von Offenlandökosystemen in ansonsten nicht gemanagten (Schutz-)Gebieten

Naturschutz

Projektlaufzeit
10.2015 - 12.2017

Forschungskennzahl
3515 85 0500

Das Vorhaben untersucht grundlegende Fragen der Landschafts- und Ökosystemdynamik durch natürliche Störungen in großflächigen potentiellen Wildnisentwicklungsgebieten Deutschlands. Dabei steht die Frage im Mittelpunkt, ob unter Prozessschutzbedingungen auch bedrohte Arten des Offenlandes Lebensraumpotentiale haben können. Sie ist insbesondere für solche Gebiete des Naturschutzes relevant, die sich aktuell in der Sukzession von (Halb-)Offenland zu (potentiell natürlicherem) Wald befinden und für die jedoch neben dem Prozessschutz (gleichrangig) der Erhalt von Offenlandbiotopen (zum beispiel gemeldete Fauna-Flora-Habitat-Lebensraumtyp (FFH-LRT) als Zielstellung vorgegeben ist und die nicht anderweitig gemanagt werden können oder sollten (unter anderem die ehemaligen Truppenübungsplätze des Nationalen Naturerbes mit ihrer Munitionsbelastung). Die Untersuchungen erfolgten in Form von Computersimulationen und durch Literaturauswertungen.

https://www.bmuv.de/FB2170

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